Themen-Schwerpunkt:
Kanal & Infrastruktur
Miteinander reden.
Gemeinsam entscheiden.
Die Kanalsanierung ist eine der meistdiskutiertesten Schwachpunkte unserer Gemeinde. Große Teile unserer Kanäle sind in einem beklagenswerten Zustand, weil sie zum einen kaputt und zum anderen hydraulisch überlastet sind, d.h. die anfallenden Wassermengen schon bei stärkerem Regen nicht fassen können.
- Wir werden die Sanierung zum einem sehr wichtigen Thema machen und sie in einem anspruchsvolleren, schnelleren Tempo angehen. Auch wenn das durch Kredite finanziert werden muss.
- Die besonders dringlichen Stellen, dort wo das Oberflächenwasser bei Regen in Höfe und Keller läuft, (Büchelberg- und Erlenstraße, Fischergasse, Dorfstr.) müssen sofort angegangen werden am besten mit dauerhaften, langlebigen Lösungen. Wo das kurzfristig nicht möglich ist, werden wir sehr schnell vorläufige Maßnahmen umsetzen, die zumindest eine vorläufig deutliche Verbesserung der Missstände bewirken und die Anwohner dieser Straßen wenigstens beruhigt in den Urlaub fahren können.
- Kanäle, die nur geringer beschädigt sind und die nicht hydraulisch überlastet sind, sollen im Inlinerverfahren für die nächsten 30 Jahre kostengünstig gesichert werden. Damit das kurzfristig geschieht, werden wir die damit verbundenen Planungs- und Steuerungsaufgaben an ein externes Ingenieurbüro vergeben.
- Aus ökologischen Gründen wollen wir unser Kanalsystem immer dort wo möglich und sinnvoll auf ein Trennsystem umstellen, d.h. Schmutzwasser und Oberflächenwasser werden in getrennten Kanälen gefasst. Dann muss nicht sauberes Oberflächenwasser durch die Kläranlage geführt werden und wir können dieses Wasser unmittelbar in unsere Bäche einleiten und/oder ins Grundwasser versickern lassen. Damit sparen wir auf Dauer nicht nur Geld, sondern wir pflegen damit auch unseren eigenen Wasserhaushalt.
